Kölsche Ausdrücke - erklärt für Nicht-Kölner

Stippeföttche

 

 

Funkentanz der Roten Funken: Je zwei Funken gehen in die Kniebeuge und reiben den Hintern im Takt der Karnevalsmusik aneinander. Dabei wird das Gewehr (die Knabbüß) präsentiert.

 

Nöttelefönes

 

Nörgler, Spaßverderber, mäkelnder Kritiker

 

Röggelche wärm han

 

nicht mehr ganz Herr einer Sinne sein, angesäuselt bis
betrunken sein.

 

Klut

 

 

ursprünglich gemeiner, rücksichtsloser Mensch. Im Karneval Gruppen, die einen bestimmten Typen des Hafenarbeiters nachahmen. Besondere Kennzeichen: Kariete Hemden,hosenträger und Ballonmütze,

 

Kabänes

 

 

Damit wurde und wird ein sächliches Prachtexemplar bezeichnet (z.B. großer Fisch). Im übertragenen Sinne wird damit insbesondere während des Karnevals das Prachtexemplar eines männlichen Wesens bezeichnet.

 

Klävbotz

 

Kölschtrinker, der kein Ende finden kann und bis zum Kehraus bleibt.

 

Muuzepuckel

 

Spaßverderber

 

Paveier

 

Pflasterer, heute der Name einer bekannten Kölner Karnevals-Band

 

Muuze

 

Gebäck aus süßem Teig, in Schmalz gewälzt, gerne zu Karneval zubereitet (Art eines Krapfen)

 

sure Hungk

 

saurer Wein, der insbesondere in der Nachkriegszeit auf Karnevalsveranstaltungen zu einem für alle Schichten erschwinglichen Preis angeboten wurde, gerne auch als "Kalte Ente" veredelt.

 

Nöttelefönes

 

Nörgler, Spaßverderber, mäkelnder Kritiker

 

Klävbotz

 

Kölschtrinker, der kein Ende finden kann und bis zum Kehraus bleibt.

 

Knöppelchens Jung

 

Trommler in der Karnevals-Musiktruppe

 

Rabau

 

 

 

ursprünglich rücksichtsloser, gewalttätiger Bursche, heute auch liebevoll für ausgelassenen und übermütigen Heranwachsenden

 

Wer noch mehr wissen will, der sollte mal den Kölsch-Übersetzer ausprobieren. Damit lassen sich auch ganze Sätze übersetzen:

Kölsch Übersetzer

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