Die Geschichte des Kölsch

Der erste schriftlich erwähnte Kölner Brauer ist angeblich ein gewisser Henricus Medebruwer im Jahre 1285. Bier schmeckte damals noch ganz anders. Das Bier aus dieser Zeit hatte mit unserem heutigen noch nicht viel gemeinsam. Gewürzt wurde statt mit Hopfen statt Hefe zuzuführen, verließ man sich auf die natürliche Luftgärung.

Anfang des 15. Jahrhunderts fand der Hopfen dann seinen Weg ins kölsche Braugewerbe. Dann war es aber für längere Zeit mit den Neuerungen erst einmal vorbei. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es in den mittelalterlichen Mauern der Domstadt rund 100 Hausbrauereien, die mehrere, meist obergärig Biersorten brauten.

Nach dem zweiten Weltkrieg gab es 1946 nur noch zwei Brauereien offiziell in Köln. Die Zahl der Kölschbrauer schnellte aber schon bald wieder auf 24 hoch.

1960 wurden in der Rheinmetropole rund 500.000 Hektoliter Kölsch gebraut. Heute sind es etwa drei Millionen Hektoliter. 1963 stellte das Landgericht Köln fest, dass Kölsch nicht nur den Biertyp, sondern auch das Herkunftsgebiet ausweise. Am 6. März 1986 unterzeichneten die Brauereien eine freiwillige Übereinkunft, die "Kölsch-Konvention". Danach darf diese Bierspezialität (streng nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut) nur in Köln und der näheren Umgebung hergestellt werden. Dabei handelt es sich um ein obergäriges helles, hochvergorenes, hopfenbetontes, blankes (klares) Vollbier, für das die sogenannte Stange (das typisch hohe, zylindrische Bierglas) das einzig gebräuchliche Kölschglas sein soll.

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