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Die Büttenrede Ein Büttredner ist jemand, der in einer Bütte, eigentlich einem eimer- bzw. fassförmigen Stehpult steht, und eine bissig-ironische Karnevalsrede hält, oftmals mit tagespolitischem Bezug. Für die Bezeichnung des häufig in Form eines Fasses gestalteten Rednerpults als "Bütt (rheinisch für Bütte, Bottich oder auch Zuber) gibt es mehrere Erklärungsversuche: vom leeren Weinfass, welches Anlass zur Bitterkeit gibt, über den Vergleich mit dem Spötter Diogenes, der in seiner legendären Tonne hauste, bis hin zum Bottich, in dem schmutzige Wäsche gewaschen wird.
Zu den bekanntesten Kölner Büttenrednern zähl(t)en:
Ne Weltenbummler alias Gerd Rück
Mit seinen Pointen strapaziere Gerd Rück aus der Bütt die Lachmuskeln seiner Zuhörer.
Dat Botterblömche alias Hans Bols ()
Sein Motto: Die Bütt gibt mir Kraft. Bols starb schließlich viel zu jung mit nur 67 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes. Einen Nachruf auf das Botterblömche finden Sie hier
Der Werbefachmann alias Bernd Stelter (hier) Bernd Stelter war lange Zeit Radiomoderator bei WDR 4 und RPR. Außerdem war er jahrelang die Station Voice auf Antenne Bayern. Im Januar und Februar ist Bernd Stelter stets im Karneval aktiv. Als "Werbefachmann ist er seit Jahren im Kölner Sitzungskarneval als Büttenredner aktiv. Besonders mit seinen Liedern wie "Ober, Zack ein Helles (Parodie auf den Hit Alice der engl. Popgruppe Smokie), "Ich hab drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär, "Im nächsten Leben werd' ich lieber ein Kaninchen sind ihm einige bereits heute legendäre (Karnevals-)Schlager gelungen.
Der Bergische Landboote alias Ferdi Huick ()
Bei seinen Auftritten verkörperte er die Typen "Bundeswehrsoldat, "Tippelbruder und zum Schluss als Höhepunkt den Bergischen Landboten. Seine Büttenreden waren legendär. Alle Büttenreden beendete Huick mit den berühmten Schlusswort: "Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, dann weißt du, dass du im Bergischen bist. Einen Nachruf auf den Bergischen Landboten finden Sie hier
Der Kölsche Schutzmann alias Jupp Menth Jupp Menth verkörpert als "Kölscher Schutzmann" seit Jahren kölschen Humor und kölsche Sprache. Er ist einer der ganz großen Kölner Büttenrednerstars, wenn er auch nie im Zentrum der Bütenredner-Szene stand. Seit langer Zeit kümmert er sich im sog. "Literarischen Komitee des Festkomitees" (mehr dazu: hier) um den Aufbau und die Pflege des Büttenredner-Nachwuchses.
Der
Mann mit dem Hötche alias
Peter Raddatz (hier) Peter Raddatz (dä mit dem Hötche) begann 1951 seine karnevalistische Karriere im Kölner Karneval. Damals wirkte er als Page und Prologsprecher bei den Sitzungen mit. Nach den Anfangsjahren trat er aber 1965 in der Type: Dä Mann met däm Hötche als Büttenredner auf und feierte als Redner große Publikumserfolgte. Mit seiner rheinisch-hochdeutschen Vortragsart vermag er uns mit seinen Büttenreden in vielen Säälen und Fernsehsendungen zu begeistern.
Dä Mann für alle Fälle alias Guido Cantz (hier) Zu Cantz ist eigentlich nicht viel zu sagen. Man kennt ihn als Comedian aus zahllosen Fernsehsendungen, u.a. aktuell "Deal or no deal". Auch im Kölner Karneval treibt sich Cantz herum und ist dabei durchaus erfolgreich. An die Altstars der Kölschen Rednerszene reicht er aber bei weitem nicht heran.
und aus dem Märchenwald Dat Rumpelstielzje alias Fritz Schopps
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