Geschichte des Kölner Karnevals
Die Nachkriegszeit bis heute (ab 1946)

 


 


Die Nachkriegszeit bis heute (ab 1946)


1946 --- kein Zug: Schlechte Nachkriegszeit

Kein Zug stimmt nicht ganz - es muss kein offizieller Zug heißen. Denn bereits ein Jahr nach Kriegsende ziehen hunderte notdürftig kostümierter Kinder und Jugendliche am Rosenmontag spontan über die Ringe zum notdürftig in einem Gebäude der Allianz am Kaiser-Wilhelm-Ring untergebrachten Rathaus durch die vollständig zerstörte Stadt.

Im Bavaria Palast am Appellhofplatz finden die ersten karnevalistischen Veranstaltungen statt: Als Auftakt heißt es vom 10. bis 19.11. "Ajuja" und ab 20.11. gibt es das neue Programm "Laach dich kapott". Mitwirkende sind u.a. Jupp Schlösser, Willi Klett, Drei Mötze, Matthias Brück, August Batzem und der heute 100jährige Karl Schmitz-Grön.

Die ersten Karnevalsgesellschaften reorganisieren sich. Die Roten Funken rufen ihre Mitglieder dazu auf, in die Hände zu spucken und Köln wieder auf zu bauen (siehe den Spruch und die Abbildung auf der nebenstehenden Mitgliedskarte der Roten Funken aus der Nachkriegszeit).


1947 --- kein Zug

Der Kölner Stadtrat erlässt eine Verordnung: "Der Karneval ist von altersher ein stadtkölnisches Volksfest, in dem sich die Lebensfreude der Kölner Bevölkerung stets offenbarte. Aber über dem Karneval steht der Ernst der Zeit. Um ihm auch für zukünftige bessere Tage den Charakter eines Volksfestes zu wahren und um jeder geschäftlichen Ausbeutung vorzubeugen, ist für das Jahr 1947 die Veranstaltung von organisierten Umzügen, öffentlichen Maskenbällen und Kostümfesten nicht zugelassen."

Mitgliedskarte Rote Funken 1945 1946

1948 --- kein Zug

Funken-Mariechen Lilo Sander Blaue Funken

Auf den Sitzungen und Bällen ist die Stimmung ausgelassen - auch Dank dem Funken-Mariechen Lilo Sander, das 1948 für die Blauen Funken tanzt.

Unter Musik, begleitet von einigen tausend kölschen Pänz, ziehen die "Roten Funken" mit Wache und Spielmannszug an Rosenmontagszug vom Rathaus - damals im Allianz-Gebäude- auf den Kaiser Wilhelm-Ring und feiern auf diese Art ihr 125jähriges Bestehen.

Auch wenn kein Rosemontagszug ging wurde bereits gefeiert, sei es auf Sitzungen oder auf den Straßen des durch den 2. Weltkrieg massiv zerstörten Köln.

Kölner Karneval 1948

Ein für die Zeitung arrangiertes Bild vor dem Kölner Dom (1948)


1949 --- Mer sin widder do un dun wat mer künne (hier mehr zum Karneval in der Nachkriegszeit)

Prinz Karneval 1949

Prinz Theo Röhrig (Prinz Theo I.)
Weinhändler
Große Kölner KG

Bauer Andreas Müller (Bauer Andreas)
Fa. für Kühlwasserbau
Lyskircher Junge

Jungfrau Fred Reulen (Jungfrau Friedel)
Inhaber des Tanzlokals „Fröhlicher Weinberg“
Ehrengarde der Stadt Köln

Prinzen-Motto: Friede und Freude

 

Prinz 1949

Der Prinz als Autor: 11.000 Exemplare seiner Karnevalserinnerungen "16 Tage Fürst" verkaufte
er bereits in den ersten drei Wochen nach dem
11.11.1949 in der Session 1949/1950.

Kölner Dreigestirn 1949

Das Kölner Dreigestirn 1949

 

Bilder vom der Kappenfahrt:

Fussgruppe1949

Das Banner mit Zugmotto zum Auftakt

Kappenfahrt 1949

Menschen standen in den Ruinen und
warteten auf ihren Zug

Prinzenwagen1949

Der Höhepunkt des Rosenmontagsszuges:
Der Prunkwagen des Prinzen Karneval.
Ein Weinschiff mit den allegorischen Gestalten
Vater Rhein, Mosella und Ahr.
Vom Jubel der Huntertausende umbraust,
steht Prinz Theo I. vier Meter hoch in einem
großen Weinpokal und wirft Bonbons und Blumen
unter das närrische Volk

Prinz und Bauer auf dem Rosenmontagszug Köln 1949

Prinz und Bauer werden auf dem Zug bejubelt

Prinz Theo bringt den Kölnern den Karneval wieder. Aufgrund seiner humorvollen und volkstümlichen Art erhält er schnell den Beinamen "Volksprinz". Das Dreigestirn ist wieder rein männlich, nachdem, wie erwähnt, von 1938 bis 1940 auf NS-Befehl die Jungfrau von Frauen dargestellt worden war. Später gibt es allerdings Ärger, weil Prinz und Bauer nicht alle Rechnungen vollständig bezahlt haben sollen.

Erstmals geht wieder ein Zug an Rosenmontag durch die Stadt. Den letzten Rosenmontagszug hatte es 1939 gegeben, dann kam der Krieg. 1948 zogen zwar schon die Roten Funken mit mehreren tausend Kindern singend über den Ring. Wagen gab es allerdings noch nicht.  Für den 28. Februar 1949 kündigt man vorsichtig nur eine "Erweiterte Kappenfahrt", einen Kostümumzug, an, wahrscheinlich um nicht zu hohe Erwartungen zu schüren. Denn die Mittel für den Zug sind bescheiden. Da die Innenstadt großteils noch nicht wieder begehbar ist, kreist er über Straßen weiter außerhalb. Aber es gibt schon wieder einen Zugleiter (Thomas Liessem) und der bringt immerhin 12 Wagen zusammen. Der Zug wird aber erstaunlich gut. Es gibt schließlich sogar Kamelle. Die Firma Stollwerck bekommt mit städtischer Unterstützung Zuckerscheine und kann damit für den Karneval produzieren. Vorneweg tragen Tünnes und Schäl ein Plakat mit dem kölschen Gedicht "Für ewigen Frieden: Hück sinn gestorve Zwietrach und Sorge. Kummer un Nut - All die sinn dut."

Und auch eine Hymne hat der Karneval 1949: Am 11.11.1948 stellt der gelernte Bäcker Karl Berbuer, damals bereits bekannt durch den Hit "Heidewitzka, Herr Kapitän", das "Trizonesien-Lied" im Rundfunk vor. Den Titel hat er kurzfristig sogar noch ändern müssen. Eigentlich hieß das Werk "Bizonesien-Lied". Doch kurz vor dem 11. November wird die britisch-amerikanische Bizone mit der französischen Zone zur "Trizone" vereinigt. In den tollen Tagen erschallt das Lied aus unzähligen Kehlen und setzt seinen Siegeszug in ganz (West-)Deutschland fort. Das Ausland ist durchaus irritiert, verwundert aber bei oberflächlicher Betrachtung des Songs keineswegs: "Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien, Hei-di-tschimmela, tschimmela-bumm, Wir haben Mägdelein mit feurig-wildem Wesien... Wir sind zwar keine Menschenfresser, doch wir küssen umso besser... Mein Lieber Freund, Die alten Zeiten sind vorbei, ob man da lacht, ob man da weint, Die Welt geht weiter, eins, zwei, drei..." "Die Deutschen werden wieder frech", lautet im Frühjahr 1949 deshalb eine Schlagzeile der altehrwürdigen britischen "Times". Nur vier Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wittert man auf der Insel einen aufkeimenden Revanchismus in Deutschland. Doch wer genau hinhört, der hört aus dem Lied deutlich heraus, was Berbuer damit tatsächlich will: Die Verballhornung des im Dritten Reich zur Religion erhobenen "Deutschen Wesens" zum "Wesien", das ist alles andere als Nazi-Ideologie. Mit Berbuers Menschenfressern, die umso besser küssen, hat sich sogar die Wissenschaft beschäftigt. In einer Untersuchung "Zur psychologischen Funktion des Karnevalsschlagers" steht darüber geschrieben: "Der in Selbstironie verpackte Wunsch, die nationale Isolation zu überwinden". Nun ja... Das Lied wird jedenfalls bis heute gesungen. Ein echter Evergreen.

Tribüne Kappenfahrt 1949

Die Trümmer der Häuser dienten den Menschen als Tribünen.

Altstädter mit Wagen 1949 Rosenmontagszug

Die Altstädter vor ihrem Wagen von 1949

 

 

Entschuttung des Gürzenich
Die Session hat noch ein stadtgeschichtliches Nachspiel: In einem Aprilscherz in der Kölnischen Rundschau hieß es, das Kölner Dreigestirn werden Punkt 11 Uhr mit der Entschuttung des Kölner Gürzenich beginnen. Auch der Prinz las diesen Brief und so kam es, dass um 11 Uhr am Gürzenich ein Lastwagen vorfuhr, dem das "Dreigestirn" entstieg. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung begann der Wiederaufbau des Gürzenich. Hier kann man mehr darüber erfahren.

 

Wagen 1949

Seltene Farbaufnahme eines Wagens vom Rosenmontagszug 1949: Demontasch, dass die Späne fliegen.

"Das Schicksal setzt den Hobel an -
und Onkel Sam schaut zu"

 

 


1950 --- Kölle wie et ess un wor, zick 1900 Johr

Prinz Peter Franzen (Prinz Peter III.)
Kartoffelgroßhandel
Große Kölner KG

Bauer Josef Zorn (Bauer Jupp)
Mitinhaber der Stein- und Marmorfirma Zorn
Große Kölner KG

Jungfrau Wilhelm Nasse (Jungfrau Wilhelmine)
Juwelier und Goldschmied
Große Kölner KG

Prinzen-Motto: Freude in alle Herzen

Das 1900jährige Stadtjubiläum steht im Mittelpunkt des karnevalistischen Geschehens und wird zum Motto des Rosenmontagszuges. Die kölner Stadtgeschichte von den Ubiern bis zur Gegenwart wird auf geistreiche und witzige Weise persifliert. Er beginnt mit dem Einzug der "Kölschen Diva" Grete Fluss als Gründerin der Stadt Agrippina d. J. Ihr folgt ein Wagen zum Thema Kölner Uradel in Gestalt des ewige Tünnes, der gerade ein Fußbad in seinem Lieblinksgetränk Korn nimmt. Die beiden letzten Oberbürgermeister sind in humorvoller Weise auf einem weiteren Wagen als Pipin der Kleine (R. Görlinger) und seinem siamesischen Zwillingsbrüder (Dr. Schewering) vereinigt, während Bundeskanzler Dr. Adenauer ein bhesonders prunkvoller Wagen gewidmet ist. Außerdem bekommen die Kölner ihren beliebten Ritter Kunibert den Friesen nach der Schlacht von Worringen und mancherelei andere hübsche Überraschungen zu sehen.

Über eine Millionen Besucher stehen in diesem Jahr begeistert am Zugweg. Der Organisation des Zuges kostet für damalige Zeit stattliche 155.000 DM, das Wurfmaterial muss jeder selber bezahlen. Es kommt einiges zusammen: 5 Zentner Kamelle, 3000 Kleinpackungen Pralinen, 10 000 Tafeln Schokolade und 5000 Mimosen-Veilchensträuße regnen auf die Jecken nieder. Eine fahrbare Sprühfontäne sprüht tausende Liter Eau de Cologne in die Menge und lässt die Jecken duftend zurück. Die Filmschauspielerin Trude Schneider gibt sich als "Duftkönigin" die Ehre (Bild unten). Zum ersten Mal dabei: Kraftfahrzeuge. Bis dahin waren lediglich Pferde im Zug zugelassen, was jedoch zu manch Problemen geführt hatte. In den folgenden Jahren macht die Motorisierung des Zuges weitere Fortschritte.

Prinz Karneval 1950

Prinz Peter III (seltene Farbaufnahme)

Kölner Jungfrau 1950

Jungfrau Wilhelmine, im Hintergrund Thomas Liessem
(seltene Farbaufnahme)

 

"Seine Lieblichkeit" ist seit 1949 wieder ein Mann. Die Nazis hatten ihn durch eine Frau ersetzt. Festausschuss-Geschäftsführer Rix meint, dass es durchaus dabei hätte bleiben können. Die Anderen sind andere Meinung und habe auch ein ganz praktisches Argument auf ihrer Seite: Die Finanzierung. 1950 "kostet" die Jungfrau 20.000 DM, damals den Wert einer "kleinen Villa". Es würde sich kaum eine Frau in Köln finden, die bereit sei, so viel Geld aufzuwenden, so dass man andere Geldquellen auftun müsste, was schwierig ist. Bereits die Organisation des Rosenmontagszugs ist nicht einfach.

Das Festkomitee richtet ein "Literarisches Komitee" ein, das junge Redner und Sänger nach Inhalt, Form und Darbietung durch Sachkundige beraten soll.

In diesem Jahr konstituiert sich der "Bürgerausschuss" neu. Den Vorsitz übernimmt der Oberbürgermeister, seine Mitglieder wurden von ihm berufen. Die Geschäftsstelle liegt beim 1947 gegründeten "Amt für Kölnisches Volkstum", das 1958 in das Kölnische Stadtmuseum eingegliedert werden wird. (Heute: Abteilung Brauchtum). Der erste Veedelzug geht am 27.02.1950 - bei Regen und Schnee - wieder durch die Stadt.

Magda Schneider Rosenmontagszug 1950

Auch Schauspielerin Magda Schneider
gibt sich auf dem Rosenmontagszug
1950 die Ehre.

Prinzenwagen Rosenmontagszug 1950

Der Prinzenwagen war dieses
Jahr dekoriert mit den Köpfen lebender
Pagen, die die elf Flammen des Kölner Wappen symobilieren.

Wagen Rosenmontagszug 1950

Karnevalswagen 1950

Der Karneval wird wieder politisch:
Hier wird der kölsche Tünnes mit "Humanin"
"Demaktrotin" und "Anti-Nazin-Creme" entnazifiziert.

Duftkönigin Magda Schneider 1950

Die in Köln sehr beliebte Trude Schneider trat
als Duftkönigin auf. 4 Adjudanten der Königin
sprühen mit Sprühfontäne tausende
Liter Eau de Cologne in die
Menge (Bild unten) und
lassen die Jecken duftend zurück.

 

 

 

Hier finden Sie ein Video zum Karneval 1950: Hier klicken (Apple Quicktime-Player erforderlich).

Wochenschau aus dem Deutschen Bundesarchiv u.a. zum Kölner Rosemontagszug (ab ca. Minute 12:15): Hier


Prinz Karneval 1951

 

1951 --- Kölle en Dur un Moll

Prinz Dr. Edmund Strücker (Prinz Edmund I.)
Diplom Kaufmann, Dr. rer.pol.
Prokurist im Kaufhaus Frank
Prinzen-Garde

Bauer Klaus Bintz (Bauer Nikolaus)
Kaufmann bei einer Schifffahrtsspedition
Prinzen-Garde

Jungfrau Heinz Beyer (Jungfrau Henriette)
Inhaber der mitteldeutschen Metallgießerei Andernach
Prinzen-Garde

Prinzen-Motto: Eintracht und Liebe, Frohsinn und Freude

Zum ersten Mal ziehen Traktoren einen Wagen im Zug. 12 Monate später ziehen die Tratoren die Hälfte, noch ein Jahr später alle Wagen. Der Zug bleibt indes farblos und enttäuscht.


1952 --- Kölsche Krätzcher

Prinz Karneval 1952

Mit Johann Maria Wolfgang Farina, im Jahre 1927 in Godesberg geboren, tritt ein junger, charmanter und schlagfertiger Prinz mit klangvollem Namen in den Mittelpunkt des Karnevals. Er war der bisher jüngste Prinz in Köln Da er keiner Gesellschaft angehört, ernennt ihn die "Große Kölner" zum Ehrensenator.

 

Kölner Dreigestirn 1952

Prinz Johann Maria Wolfgang Farina (Prinz Johann Maria I.)
Kaufmann im Familienbetrieb „Farina gegenüber“
Große Kölner KG

Bauer Dr. Josef Winterscheid (Bauer Jupp)
Arzt
Ehrengarde der Stadt Köln

Jungfrau Fritz Blasweiler (Jungfrau Friederike)
Verkaufsingenieur bei Ford
Ehrengarde der Stadt Köln


Prinzen-Motto: Echt kölnisch Herz in Freud und Schmerz

Plakat vom Rosenmontagszug 1952

Die "Ehrengarde der Stadt Köln" feiert ihr 50jähriges Jubiläum.

 

 

 

 

Motiv des Rosenmontagszuges 1952 -->

Rosenmontagszug 1952

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die internationale Presse feiert Farina als Prinz Karneval -->

Internationale Presse Prinz 1952

Nicht jeder kann sich für den Nachkriegskarneval erwärmen. Die Narren machen von Art 5 des Grundgesetzes (Meinungsfreiheit) ausgiebig Gebrauch und nehmen ganz ungeniert die Bonner Regierung unter Adenauer aufs Korn. Insbesondere Adenauers Lieblingsprojekt in dieser Zeit, die Wiederaufrüstung, findet bei den Jecken keinen Anklang. In Umzügen robben als Soldaten verkleidete Karnevalisten durch die Stadt. Auf Papp-Panzern steht geschrieben: "Wer soll das bezahlen?". Am 1. Februar ist der Karneval sogar Tagesordnungspunkt einer Kabinettssitzung von Adenauer und seiner Minister. Auf Wunsch des damaligen Innenministers Robert Lehr wird mit den Oberbürgermeistern der Karnevalshochburgen gesprochen, man solle gegen allzu spöttische Karnevalisten vorgehen. Der Plan, auch rechtlich gegen Äußerungen vorzugehen, scheitert an politischen Zweckmäßigkeiten. Man scheut die vielen Freisprüche, da solche Vergehen "vor rheinischen Richtern" verhandelt würden, "die den karnevalistischen Bestrebungen weitgehendes Verständnis und Nachsicht" entgegenbrächten - zum Glück. Adenauer blieb nicht viel: Er blieb als Zeichen seiner Ablehnung dem Karneval 1952 fern (siehe zum Ganzen den Spiegel-Artikel zum Thema).


1953 --- Kölsch Thiater

Prinz Heinz Vogeler (Prinz Heinz IV.)
Inhaber einer Malerfirma
Ehrengarde der Stadt Köln

Bauer Willy Krämer (Bauer Willy)
Automechaniker
Ehrengarde der Stadt Köln

Jungfrau Heinz Meindorf (Jungfrau Henriette)
Inhaber einer Malerfirma
Ehrengarde der Stadt Köln

Prinzen-Motto: Mie Hätz för Kölle

"Kölsch Thiater", so das Motto, kommt so in die deutschen Wohnstuben. Erstmals schaltet sich das Deutsche Fernsehen ein und berichtet vom Kölner Rosenmontagszug. Der NWDR (Vorläufer des WDR) sendet das Großereignis bei bestem Wetter über ein System aus Parabolspiegeln in Echtzeit in 4.000 Haushalte mit Fernsehgerät - die erste große - Übertragung der deutschen TV-Geschichte.

TV-Übertragung Rosenmontagszug 1953

Im Jahre 1953 eröffnen die Altstädter von 1922 e.V. erstmals an Weiberfastnacht auf dem Alter Markt den Straßenkarneval - eine Tradition, die bis heute Bestand hat.

Altstaedter AlterMarkt

Die Altstädter im Jahre 1953 auf dem Alter Markt

 

 

 

 

 

 


1954 --- Dat löstige Patentamp Kölle

Prinz Karneval 1954

 

Prinz Hubert Camps (Prinz Hubert II.)
Kaufmann und Metzgermeister
Kölnische KG

Bauer Erasmus Schaub (Bauer Erasmus)
Generalvertreter für Schuhbedarf
Kölnische KG

Jungfrau Theo Bischof (Jungfrau Theodora)
Drogist
Kölnische KG

Prinzen-Motto: Noch mieh Freud

 

Der "Festausschuss" wird in "Festkomitee des Kölner Karnevals von 1823 e.V." umbenannt.

Mit der Gründung des "Großen Senats" erschließt Thomas Liessem eine generöse Geldquelle für den Kölner Karneval. Unter dem Vorsitz von Jan Brügelmann - heute noch im Amt - engagieren sich Wirtschaftsführer, Unternehmer und Industrielle für das vaterstädtische Fest.

Die Kölner Polizei setzt erstmals Hubschrauber zur Überwachung des Rosenmontagszuges ein.

Hier finden Sie ein Video zum Karneval 1954: Hier klicken.


1955 --- Lachende Sterne über Köln

Prinz Alfred Neven DuMont (Prinz Alfred I.)
Verleger und Herausgeber des Kölner Stadt Anzeigers
Ehrengarde der Stadt Köln

Bauer Hans Borgel
Besitzer der Autohauses Borgel
DKG Schäl Sick

Jungfrau Günter Balve (Jungfrau Gundi)
Verlagskaufmann bei Neven DuMont
Blaue Funken

Prinzen-Motto: Alles för Kölle

Mit dem 27jährigen Alfred Neven DuMont als Prinz Alfred I. übernimmt der Spross einer alteingesessenen und angesehenen Kölner Familie das Prinzenamt. Er ist heute Verleger und Herausgeber des "Kölner Stadt-Anzeiger" und des "Express".

Rosenmontagszug 50er Jahre

Auch die Roten Funken erstrahlten in den 50er Jahren wieder in
alter Pracht

Prinz Karneval 1955

Kölner Rosenmontagszug 1955

Wagen aus dem Kölner Rosenmontagszug 1955
(im Hintergrund sind noch die Ruinen zu sehen)

Prinzenwagen1956

Wagen Rosenmontagszug 1956

Wagen Rosenmontagszug 1955

Wagen Rosenmontagszug 1956

 

Prinzenwagen1955

 

 

 


Prinz Karneval 1956

1956 --- Spaß an der Freud

Prinz Winand Müller (Prinz Winand II.)
Vermessungsingenieur
Prinzen-Garde

Bauer Josef Casper (Bauer Josef)
Verwaltungsdirektor einer Versicherung
Prinzen-Garde

Jungfrau Wilhelm Austermann (Jungfrau Wilhelmine)
Verkaufsleiter für Feinkosterzeugnisse
Prinzen-Garde

Prinzen-Motto: Met kölschem Senn en de Freud eren

 

Die Prinzen-Garde feiert ihr 50jähriges Bestehen und stellt das Dreigestirn. Die Prinzenproklamation findet erstmals seit dem Krieg wieder im Gürzenich statt.

 


1957 --- Laßt Blumen sprechen

Prinz Willy Herold (Prinz Willy III.)
Sohn von Bauer 1926
Blumenbindemeister im elterlichen Geschäft
Kölner Narren-Zunft

Bauer Siegfried Schlewing (Bauer Siegfried)
Inhaber der Fa. Westdeutsche Landesprodukte
Große Kölner KG

Jungfrau Bodo Glaub (Jungfrau Bodi)
Inhaber des einzigen Spezialgeschäfts für Bestecke in Deutschland
Große Kölner KG

Prinzen-Motto: Für Euch Kölns schönster Blumenflor, Freude, Frohsinn und Humor.

In Köln findet die Bundesgartenschau statt und der Karneval erweist dieser Veranstaltung seine Reverenz: "Lasst Blumen sprechen" lautet das Motto des bei strahlendem Sonnenschein durch die Stadt ziehenden Rosenmontagszuges, der mit fast zwei Millionen Zuschauern eine Rekordbeteiligung hat. Es handelt sich um einen Zug der Superlative: Er kostet stattliche 400.000 DM. Prinz Willi III. (Herold), von Beruf - äußerst passend - Blumenhändler, dessen Wagen ein einziges Blumenmeer von 60 000 roten und weißen Nelken ist, erhält den Beinamen "Blumenprinz".

Fußgruppe Rosenmontagszug 1957

  Kölner Dreigestirn 1957

Kölner Dreigestirn 1957

Unvergessen auch Willi Breuers Lied: "Lasst Blumen sprechen, in Köln am Rhein, der Stadt des Frohsinns, voll Sonnenschein..." Die Eilemänner packten das Blumen-Thema humorvoll an: "Ich han hück mingem Kaktus de Stachele avraseet, dä weed bestemp prämeet..."


1958 --- Mir jöcken öm de Welt

Kölner Dreigestirn 1958

Prinz Karneval 1958

 

Prinz Walter Ebers (Prinz Walter I.)
Kinobesitzer
Kölnische KG

Bauer Hans Kolb (Bauer Hans)
Abteilungsleiter bei Gerling
Blaue Funken

Jungfrau Carl Lehmann (Jungfrau Carla)
Inhaber Blumen Lehmann
Blaue Funken


Prinz Karneval 1958 Walter I.

 

Der Rosenmontagszug wird erstmals in voller Länge im Fernsehen übertragen. Bereits 1957 war von sechs verschiedenen Kamerastandorten über den Zug berichtet worden. Klicken Sie hier für einige private Aufnahmen:


1959 --- Schlagerparodie 1959

Kölner Dreigestirn 1959

 

Prinz Ferdi Leisten (Prinz Ferdi III.)
Sohn von Prinz 1927
Inhaber des Ofenhaus Leisten
Ehrengarde der Stadt Köln

Bauer Heinz Bonjean (Bauer Heinz)
Malermeister im väterlichen Betrieb
Ehrengarde der Stadt Köln

Jungfrau Werner von Meer (Jungfrau Vera)
Besitzer des Stüttgenhofs (landwirtschaftlicher Betrieb)
Ehrengarde der Stadt Köln

Prinzen-Motto: Kölle darf niemols ungerjon, Kölle muss iwig levve

Der Vater des diesjährigen Prinzen war Prinz im Jahres 1927. Er hat sich auch in den Jahren zuvor und danach verdient um den Karneval gemacht.


1960 --- Jedem Dierche sing Pläsierche

Kölner Dreigestien 1960

 

Prinz Peter Neufert (Prinz Peter IV.)
Architekt
Rote Funken

Bauer Oskar Hamacher (Bauer Oskar)
Süßwarengroßhandel
Rote Funken

Jungfrau Josef Schneider
Oberinspektor bei der Bundesbahndirektion
Rote Funken

Prinzen-Motto: Alles för Kölle un der kölsche Fasteleer

Die Kölner nennen ihren Prinzen liebevoll "Prinz Imi I.", weil in Thüringen geboren und aufgewachsen ist.

Prinz Karneval 1960

Ein Video des Rosenmontagszugs 1960 finden Sie hier.


1961 --- Mer Weetschaffswunderkinder

Prinz Karneval 1961

Prinz Peter Schumacher (Prinz Peter V.)
Süßwarengroßhandel
Grosse KG von 1823

Bauer Paul Olpp (Bauer Paul)
Architekt
Grosse KG von 1823

Jungfrau Josef Schneider (wie im Jahr zuvor)
Die frisch proklamierte Jungfrau Theodora (Theodor Esser) tritt wegen Vorwürfen in Zusammenhang mit Kriegsgefangenschaft zurück. Sein Amt übernimmt daher die Vorjahres-Jungfrau Josef Schneider

Prinzen-Motto: Fidel un löstg, unverfälscht, in dingem Hätze immer kölsch

Das Kölner Dreigestirn mit Prinz Peter V. an ihrer Spitze, nimmt an der Steubenparade am 30. September in New York teil.

Hier finden Sie ein Video zum Karneval 1961: Hier klicken.


Kölner Dreigestirn 1962

1962 --- Wat et nit all jitt

Prinz Alex Schaaf (Prinz Alex I.)
Generalvertreter für Käse
Große Kölner KG

Bauer Oswald Raymund Becker (Bauer Ray)
Inhaber einer Goldleistenfabrik
Große Kölner KG

Jungfrau Winand Lukas (Jungfrau Winanda)
Textil und Kurzwarenhandel
Große Kölner KG

Prinzen-Motto: Kölsch dat Woot un kölsch d´r Senn, dat litt en unserm Hätze dren.

Der Rosenmontagszug zieht bei Eis und Schnee durch die Stadt. Im Mai löst die die Deutsche Meisterschaft des 1.FC Köln eine "zweite Karnevalswelle" aus.


1963 --- Köln lässt grüßen kunterbunt, Presse, Fernsehen und den Funk

Kölner Dreigestirn 1963

Prinz Franz Pohl (Prinz Franz VII.)
Bankkaufmann
Prinzen-Garde

Bauer Leo Körsgen (Bauer Leo)
Oberinspektor bei der Bezirksregierung
Prinzen-Garde

Jungfrau Horst Fischer (Jungfrau Horstine)
Versicherungskaufmann
Prinzen-Garde

Prinzen-Motto: Loot kölsche Aat nit ungerjon, dann bliev Kölle iwig beston.

Der amerikanische Präsident John F. Kennedy begrüßt die Kölner am 23. Juni anlässlich eines Besuches mit "Kölle Alaaf!". Grund für die "Große Kölner", Kennedy und den deutschen Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer auf ihrem Sessions-Orden mit der Textzeile "Nit nur Kölsche sagen Alaaf" zu verehren. Doch nach der Ermordung Kennedys kommen Zweifel auf: "Künne mer...?" Die US-Botschaft meint: "Ja!". Also wird der Orden zwar ausgegeben, aber auf einem Beipackzettel mit der Bitte versehen, ihn nicht zu tragen.

 

1964 --- Kölsch Panoptikum

Dreigestirn 1964

Das erste "reine" Dreigestirn von der "Schäl Sick " (= rechten Rheinseite) amtiert, was sich auch im diesjährigen Prinzen-Motto wiederspiegelt.

 

 

 

Prinz Heinz Schmalen (Prinz Heinz V.)
Inhaber einer Sanitärfirma
Große Mülheimer KG

Bauer Heinz Simokat (Bauer Heinz)
Inhaber der Fa. Simokat Kaminsteine
Große Mülheimer KG

Jungfrau Dr. Dr. Franz- Josef Broicher (Jungfrau Franziska-Josefin)
Facharzt für HNO und Kiefernchirurg
Große Mülheimer KG

Prinzen-Motto: Op jeder Sick vum Rhing es Kölle ding un ming.

Prinzengarde paradiert zum Geburtstag von Bundeskanzler Konrad Adenauer am 05.01.1964

Die Kölner Prinzengarde paradiert zu Ehren von Konrad Adenauer zu dessen
88sten Geburtstag am 05.01.1964.


1965 --- Olympiade der Freude

Prinz Georg Muskulus (Prinz Georg I.)
Inhaber der Fa. Markisen und Campingartikel Musculus
Kölnische KG

Bauer Teo Scholl (Bauer Theo)
Metzgermeister und Inhaber des Hotel Frings
Kölnische KG

Jungfrau Horst Liepert (Jungfrau Horstine)
Kaufmann in der Pharmaindustrie
Kölnische KG

Prinzen-Motto: Fastelovend, Olympia der Freude. Zo Kölle am Rhing en alle Hätze Sonnesching.

Der Kölner Karneval verliert immer mehr an Bedeutung. Das Fernsehen hat sich nach einer verunglückten Prinzenproklamation im Jahre 1964 zurückgezogen. Man setzt in den Medien verstärkt auf den Mainzer Karneval, was für Köln einen erheblichen Imageverlust bedeutet.

Erstmals tritt das Kinderdreigestirn in Erscheinung. Der Festausschuss Ehrenfelder Karneval (FEK) veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Bürgervereinigung Ehrenfeld einen Kinderzug am Karnevalsdienstag. Im Jahr 1965 gibt es erstmals ein Kinderdreigestirn, welches auf dem Zug mitfährt und den Höhepunkt bildet. Die ersten beiden Jahre war die Kinderjungfrau ein Junge. Danach kam die große Wende. Die Kinderjungfrau wurde jetzt ein Mädchen. Damit gab man auch den Mädchen die Gelegenheit sich im Kinderkarneval darzustellen. Karstadt stiftete dem Kinderdreigestirn die Ornate, die identisch waren mit denen des Kölner Dreigestirns. Das war Anlass für den Festkomitee Präsidenten Ferdi Leisten, die Nachwuchstollittäten für alle Kölner Kinder zu proklamieren, indem er 1967 sagte: „Ehrenfeld stellt bereits seit einigen Jahren ein Dreigestirn der Kinder. Erstmals hat es nun für das ganze junge Kölner Narrenvolk die Regentschaft übernommen. Im Herbst 1994 wurde Hans-Horst Engels Festkomitee Präsident. Gleich im ersten Jahr seiner Amtszeit hat er das Kinderdreigestirn unter die Schirmherrschaft des Festkomitees gestellt, um seine Bedeutung als das Kölner Kinderdreigestirn zu unterstreichen.

Hier finden Sie ein Video vom Weiberfastnacht 1965:

Hier klicken.

Kinderdreigestirn 1965

1966 --- Kaum zu glauben

Prinz Hermann Forstbach (Prinz Hermann II.)
Großhandel für Süßwaren, Spirituosen und Tabakwaren
Lyskircher Junge

Bauer Robert Haag (Bauer Robert)
Inhaber einer Eisenwarenhandlung
Lyskircher Junge

Jungfrau Albert Bernhard (Jungfrau Albertine)
Uhrmacher und Inhaber einer Uhrengroßhandlung
Lyskircher Junge

Prinzen-Motto: Maht Freud üch, doht laache un hat vill Humor, dat wünsche vun Hätze Prinz, Jungfrau un Boor.

Die Mitglieder der "Große von 1823 e.V." wählen ihren Präsidenten Jupp Fabry ab. Die Mehrheit des Vorstandes ist damit nicht einverstanden, ein größerer Kreis von Fabry-Anhängern trennt sich von der Gesellschaft und gründet später die "K.G. Kölsche Narren Gilde e.V."


1967 --- Dat Klockespill vum Rothusturm

Prinz Josef Schlack (Prinz Jupp V.)
Diplom Kaufmann bei Konsum
Rote Funken

Bauer Hermann Töller (Bauer Hermann)
Prokurist im elterlichen Obst- und Gemüsegroßhandel
Rote Funken

Jungfrau Josef Stollenwerk (Jungfrau Josefa)
Gutsbesitzer und Inhaber der Konservenfabrik Stollenwerk
Rote Funken

Prinzen-Motto: Doht springe, singe, juhze laache, üch öntlich an d´r Freud vermaache.


1968 --- Märchen und Wunder unserer Zeit

Kölner Dreigestirn 1968

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prinz Dr. Claus Welcker (Prinz Claus I.)
Geschäftsführer der Werkzeugmaschinenfabrik Alfred Schütte
Großer Senat

Bauer Horst Loosen (Bauer Horst)
Buchdrucker Inhaber der Fa. Otto Loosen
Großer Senat

Jungfrau Hans Becker (Jungfrau Johanna)
Verkaufsleiter der Großdruckerei Peipers und Co.
Großer Senat

Prinzen-Motto: Fastelovend zo Kölle, dat schönste Wunder unserer Zeit.

"Märchen und Wunder unserer Zeit" lautet das Motto des Rosenmontagszuges. Ein "Wunder", allerdings ein "blaues Wunder", erlebt die Jungfrau Johanna alias Hans Becker: Im Rosenmontagszug erleidet der Wagen von Bauer und Jungfrau einen Achsenbruch. Beide setzen den Zug zu Fuß fort, wobei die Jungfrau die Musikkapelle der Prinzen-Garde dirigiert. Hier sieht man seine Lieblichkeit:

Becker dirigiert Prinzengarde-Kapelle

Dieser Fußmarsch geht in die Analen ein. Dass er (sie) dabei den Taktstock der Regimentskapelle der Prinzengarde schwingt, kann nachträglich sicherlich als Omen gedeutet werden. Denn ein gutes Jahr später wird der "Lyskircher Jung" Hans Becker zum Präsidenten eben jener "Prinzengarde Köln" gewählt.


1969 --- Köln serviert internationale Speisen à la carte

Prinz Gisbert Brovot (Prinz Gisbert I.)
Architekt
Rote Funken

Bauer Heinz Berg (Bauer Heinz)
Inhaber des Bekleidungshauses Berg
Rote Funken

Jungfrau Heinz-Josef Adams (Jungfrau Henriette)
Statiker
Rote Funken

Prinzen-Motto: Ganz Kölle steiht Kopp, mer maache eine drop.

Das Kölner Amtsgericht muss sich mit der Frage beschäftigen, ob die "Große Allgemeine von 1900 e.V." die rechtmäßige Nachfolgerin der vor dem Krieg sehr bekannten und in den Nachkriegsjahren "sanft entschlafenen" Karnevalsgesellschaft "Große Allgemeine" ist. Nach einem positiven Urteil kommt es 1975 anlässlich des 75jährigen Jubiläums zur Versöhnung zwischen der "Großen von 1823" als Mutter und der "Großen Allgemeinen von 1900" als Tochter.

 

Rosenmontagszug 1969

1970 --- Hexenküche der Werbesprüche

Kölner Dreigestirn

Prinz Heribert Hall (Prinz Heribert I.)
Architekt
Blaue Funken

Bauer Erich Zehner (Bauer Erich)
Bankkaufmann
Blaue Funken

Jungfrau Oskar Osten (Jungfrau Ossi)
Planungsbüro für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
Blaue Funken

Prinzen-Motto: Wat Ahle künne, dun Junge liehre, met vill Freud Fastelovend fiere.

 

 

 


1971 --- Rosen, Tulpen und Narzissen, das Leben könnte so schön sein

Kölner Dreigestirn 1971

Prinz Rolf Hochgürtel (Prinz Rolf I.)
Inhaber von drei exklusiven Modegeschäften
Kölnische KG

Bauer Erich Thonon (Bauer Erich)
Geschäftsführer der Fa. Baubetreuung Rheinland
Kölnische KG

Jungfrau Josef Feldbusch (Jungfrau Josefine)
Gerüstbauer im väterlichen Betrieb
Kölnische KG

Prinzen-Motto: Streut Blumen der Liebe alle Zeit, und macht Euch immer Spaß un Freud.

Köln ist nach 1957 wieder Austragungsort der Bundesgartenschau. "Rosen, Tulpen und Narzissen - Das ganze Leben könnte so schön sein" lautet das Zug-Motto. Mit dem 50jährigen Kaufmann Rudolf Hochgürtel fungierte der Inhaber mehrerer exklusiver Modegeschäfte als Prinz Rolf I. Wegen seiner Vorliebe für Opern auch "Rosenkavalier" genannt, verteilte er anläßlich seiner Proklamation rote Rosen an alle Damen. "Oben-ohne-Tänzerinnen" auf einigen Herrensitzungen bringen den Kölner Karneval in eine Krise.


1972 --- Wir sind alle kleine Sünderlein

Prinz Bernd Beckers (Prinz Bernhard I.)
Inhaber einer Wohnungsbaugesellschaft
Grosse KG von 1823

Bauer Adam de Haas (Bauer Adam)
Betreiber der Kantine im Fernmeldeamt Sternengasse
Grosse KG von 1823

Jungfrau Josef Kreimer (Jungfrau Josi)
Zweigstellenleiter der Aachener Wohnungsbaugesellschaft
Grosse KG von 1823

Prinzen-Motto: Boten der Freude, dat wolle mer sin, mer drei us Kölle, us Kölle am Rhing.

Das Zugmotto "Wir sind alles kleine Sünderlein" soll, so heißt es, in keinem Zusammenhang mit der drei Wochen später stattfindenden Eröffnung des "Eros-Center" an der Hornstraße in Zusammenhang stehen.


1973 --- Fastelovend wie hä es un wor, zick 150 Johr

Prinz Claus Kegelberg (Prinz Claus II.)
Eisenhändler im mütterlichen Betrieb
Ehrengarde der Stadt Köln

Bauer Rudolf Paffrath (Bauer Rudolf)
Dachdeckerbetrieb
Altstädter Köln

Jungfrau Klaus Ulonska (Jungfrau Claudia)
Fa. für Bedachungsgroßhandel
Altstädter Köln

 

Prinzen-Motto: Dat soll su blieve en Iwigkeit, d´r Rhing, uns Kölle un d´r Spaß an d´r Freud.

Das "Festkomitee des Kölner Karnevals von 1823 e.V." feiert sein 150jähriges Jubiläum. Und viele feiern mit: Im künstlerischen Teil der Prinzenproklamation treten die "Keßler-Zwillinge" und René Kollo auf. Die Stadt Köln spendiert eine leuchtende Straßendekoration, die heute noch von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch in der Innenstadt ein Blickfang ist. Ein Feuerwerk am rechten Rheinufer, das Hunderttausende an den Strom lockt, endet mit der Lichtzeile: "150 Jahre Festkomitee des Kölner Karnevals 1823-1973 Kölle Alaaf". Die Deutsche Bundespost gibt eine Sondermarke "Karneval in Köln 1823-1975" heraus.

Die angekündigte Tanzgruppe aus Rio de Janeiro wird mit einem "großen Bahnhof" in Köln empfangen; die "Tänzerinnen" entpuppen sich aber schnell als verkleidete Mitglieder des Veedelsvereins "Negerköpp" aus der Kölner Südstadt.

Kölner Dreigestirn 1973

 

Prinz Karneval 1973

Karneval trifft die Politik: Der Kölner Karnevalsprinz und
Willy Brandt im Jahre 1973

 

Die Jusos (Nachwuchsorganisation der SPD) setzen sich nicht durch. Sie wollen den städtischen Zuschuss für den Rosenmontagszug ersatzlos streichen. Das aber machen die etablierten Parteien nicht mit.


1974 --- Zustände wie im alten Rom

Prinz Heiner Mühr (Prinz Heiner I.)
Inhaber einer Möbelverleihfirma
KG Uhu

Bauer Wilbert Mühr (Bauer Wilbert)
Inhaber der elterlichen Textil- und Ausstattungsfirma Mühr und Mühr
KG Uhu

Jungfrau Hans Jungkenn
Metzgermeister und Inhaber der elterlichen Metzgerei
KG Uhu

Prinzen-Motto: Loß mer Freud uns maache, juhze, laache.

"Op bläcke Fööss noh Kölle" heißt die erste LP der Bläck Fööss nach fünf Singles in den letzten vier Jahren. Hatte der Start in den organisierten Karneval wegen der allzu legeren Kleidung und wegen der "unbekleideten Füße" noch zu heißen Diskussionen geführt, sind die "Fööss" inzwischen die umjubelten Stars auf allen Bühnen.

Mit der Gruppe "De Höhner" tauchen neue Gesichter in der Kölner Musikszene auf.

Wagen von Bauer und Jungfrau im Rosenmontagszug 1974

Bauer und Jungfrau warfen reichlich Kamelle

Rosenmontag 1974 - Wagen zur Affäre Wienand

Wagen zur sog. Steiner-Wienand-Affäre um die Bestechung des Abgeordneten Julius Steiner.
Schon damals zeichete sich ab, dass sich der Untersuchungsausschuss ergebnislos auflösen würde.


1975 --- Seid umschlungen Millionen

Prinz Edmund Weber (Prinz Edmund II.)
Statiker und Baumeister
Reiter-Korps Jan von Werth

Bauer Kurt Groten (Bauer Kurt)
Fabrik für Stahlblechpackungen
Reiter-Korps Jan von Werth

Jungfrau Josef Müser (Jungfrau Josefa)
Kaufmann in der Wohnungswirtschaft
Reiter-Korps Jan von Werth

Prinzen-Motto: Jeck loß Jeck elans, dun laache, wenn do kanns.

Köln wird (vorübergehend) Millionenstadt. "Seid umschlungen Millionen" ist auch eine Anspielung auf die Folgen der Kommunal-Reform, die insbesondere in Porz und Wesseling nicht wirklich positiv aufgenommen wurde.

Als "Millionenprinz" geht Edmund III (Edmund Weber) in die Geschichte des Kölner Karnevals ein. Bei einem im Vorfeld des Ostermann-Jahres ausgeschriebenen Liederwettbewerb gehen beim ausrichtenden Ostermann-Verlag 241 Einsendungen ein. Sieger des auch für den Nachwuchs ausgeschriebenen und mit 20.000 DM dotierten Wettbewerbs werden schließlich doch wieder die "Etablierten" wie Günter Eilemann, Hans Knipp und Toni Steingass.


1976 --- Sang und Klang mit Willi Ostermann

Kölner Dreigestirn 1976

Prinz Hans Lindemann (Prinz Hans I.)
Verkaufsdirektor und Niederlassungsleiter des DKV Autohofs Köln
Mer blieve zesamme

Bauer Hans Burckhart (Bauer Hans)
Oberliegenschaftsrat bei der Stadt Köln
Mer blieve zesamme

Jungfrau Dr. Jan-Uwe Disselbeck (Jungfrau Hanna)
Arzt und Chirurg
Mer blieve zesamme

Prinzen-Motto: Mer blieve zesamme, of krütz udder quer, uns Kölle, d´r Ostermann un d´r Fasteleer !

 

Willi Ostermanns 100. Geburtstag schlägt sich im Zugmotto nieder: "Sang und Klang mit Willi Ostermann" erinnerte daran, dass der 1936 verstorbene "Meister" in seinen mehr als 100 Liedern, deren Inhalte im Zug bildlich dargestellt werden, weiterlebt.

Die "Greesberger" bestehen 125 Jahre.


1977 --- Mer loße de Pöppcher danze

Kölner Dreigestirn 1977

Prinz Paul Petry (Prinz Paul I.)
Architekt
Ehrengarde der Stadt Köln
Wegen eines Todesfalls in der Familie legte Paul Petry nach 20 Tagen sein Amt nieder. Vier Tage später sprang Claus Kegelberg (Prinz 1973), der auch Mitglied der Ehrengarde war, ein.

Bauer Heinz-Werner Bonjean (Bauer Heinz)
Sohn von Bauer 1959
Diplom Volkswirt im väterlichen Malerbetrieb
Ehrengarde der Stadt Köln

Jungfrau Hans Kirsch (Jungfrau Hanni)
Pächter einer Großtankstelle
Ehrengarde der Stadt Köln

Prinzen-Motto: Uns Hätz es kölsch, uns Aat es kölsch, dröm bliev uns Freud och unverfälscht!

Das Kölner Hänneschen feiert das 175jährige Jubiläum. "Mer loße de Pöppcher danze - 175 Johr Kölsch Hännesje" lautet deshalb das Motto des Rosenmontagszuges, dessen Attraktion die Teilnahme des gesamten "Schmölzjes", also des Ensemble des in städtischer Regie stehenden mundartgebundenen Stockpuppen-Theaters ist.


1978 --- Flohmarkt Colonia

Kölner Dreigestirn 1978

Prinz Heinz Landen (Prinz Heinz VI.)
Küchnermeister
Nippeser Bürgerwehr

Bauer Hans Mirbach (Bauer Hans)
Fassbiergroßhandlung
Nippeser Bürgerwehr

Jungfrau Hans Jungverdorben (Jungfrau Henriette)
Goldschmiedemeister
Nippeser Bürgerwehr

Prinzen-Motto: Mer laache nit nur em Fasteleer, och em Levve fällt uns dat Laache nit schwer.

 

 

 

 

 


1979 --- Kölsche in aller Welt

Prinz Hermann-Josef Spicher (Prinz Hermann-Josef I.)
Inhaber der väterlichen Maschinenfabrik
Blaue Funken

Bauer Rainer Hochhausen (Bauer Rainer)
Leiter des Schuhbetriebs der Schwiegereltern
Blaue Funken

Jungfrau Hans-Georg Ferrand (Jungfrau Hannie)
Friseurmeister und Inhaber mehrerer Friseurgeschäfte
Blaue Funken

Prinzen-Motto: Lock och vun fän d´r Sonnesching, mer fiere Fastelovend en Kölle am Rhing.

Es gibt eine wesentliche Neuerung beim Rosenmontagszug: Unter dem Zugleiter Bernd Assenmacher dürften auch Frauen offiziell daran teilnehmen. Bis dahin war ihnen die Teilnahme offiziell verboten.


1980 --- Mer loße d’r Dom verzälle

Prinz Bert Zorn (Prinz Bert I.)
Konditormeister und Inhaber des Café Riese
Kölner Narren-Zunft

Bauer Helmut Schüller (Bauer Helmut)
Landesdirektor der Signal-Versicherung
Kölner Narren-Zunft

Jungfrau Wilhelm Oberwalleney (Jungfrau Wilhelmine)
Inhaber eines Raumausstatterbetriebs
Kölner Narren-Zunft

Prinzen-Motto: Halt Handwerk un Heimat en Ihre, un dun ech kölsch Fastelovend fiere.

Zum 100jährige Jubiläum der Domvollendung wird der Dom zum Zug-Motto: "Mer loße dr Dom verzälle" .

Die Tanzgruppe "Kammerkätzchen und Kammerdiener" bezahlen ihr Engagement für den kölschen Fastelovend mit einem schweren Unfall. Rita Pabel stürzt am 11.11. so schwer, dass sie sich eine Querschnittlähmung zuzieht. Eine Welle der Hilfsbereitschaft setzt ein; aus dem Erlös zahlreicher Benefizveranstaltungen, an denen sich auch der Circus Roncalli beteiligt, werden die Rehabilitationsmaßnahmen gefördert.


1981 --- Zirkus Colonia

Kölner Dreigestirn 1981

Prinz Peter Ganser (Prinz Peter VI.)
Geschäftsführer der Brauerei Ganser
Prinzen-Garde

Bauer Gerd Kick (Bauer Gerd)
Gemüsehändler und Spediteur in der Markthalle
Prinzen-Garde

Jungfrau Dr. Helmut Bends (Jungfrau Helmi)
Zahnarzt
Prinzen-Garde

Prinzen-Motto: Un jitt et och ringsöm vill Jemölsch, mer blieve selvs uns treu, denn kölsch bliev kölsch.

Die "Roten Funken" feiern das Silberjubiläum ihres wiederaufgebauten Hauptquartiers, der "Ühlepooz". Dabei wird bekannt, dass Auf- und Ausbau sowie die Unterhaltung des historischen Turms bis dahin 1 Million DM gekostet haben, wovon die Hälfte in bar, die andere Hälfte in Sachleistungen aufgebracht wurden.


1982 --- Karneval der Schlagzeilen

Prinz Günter Deibert (Prinz Günter I.)
Bankkaufmann, Direktor der Ärzte- und Apothekerbank
Große Kölner KG

Bauer Hanspeter Kottmair (Bauer Peter)
Architekt
Große Kölner

Jungfrau Peter Harens (Jungfrau Petra)
selbständiger Elektromeister
Große Kölner KG

Prinzen-Motto: Maht üch Freud sulang es jeiht, et Levve duhrt kein Iwichkeit.


1983 --- Kölner Karneval wie ein Märchen

Prinz  Kurt Ludes (Prinz Kurt II.)
Inhaber einer Gastspieldirektion und Künstlervermittlung
KG Alt Köllen

Bauer Reinhold Schornstein (Bauer Reinhold)
Tankstellenpächter
KG Alt Köllen

Jungfrau Hans-Dieter Salchert (Jungfrau Hansi)
Inhaber der elterlichen Buch- und Offsetdruckerei
KG Alt Köllen

Prinzen-Motto: Vergeßt die Sorgen. Dem Griesgram Stopp. Mer drei stelle Kölle op d'r Kopp.


1984 --- Hits us Kölle un us aller Welt

Prinz Josef Söller (Prinz Jupp VI.)
Glaserbetrieb
Grosse KG von 1823

Bauer Claus Wagner (Bauer Claus)
Metzgermeister
Rote Funken

Jungfrau Theo Schneefeld (Jungfrau Theodora)
Dachdeckerbetrieb
Rote Funken

Prinzen-Motto: Junge un och ahle Lück, helft met Kölle un sing Eigenaat ze halde en unserer Zick.

Festkomitee-Präsident Ralf Bernd Assenmacher präsentiert auf der Prinzenproklamation mit Jupp Schmitz einen Karnevalisten, der sich viele Jahre zuvor total zurückgezogen hatte. Nach einem grandiosen Auftritt wird "der Schnäuzer", 82jährige, zum Star der Session.


1985 --- Met jroße und met kleine Diere

Prinz Karl Josef Kappes (Prinz Karl Josef I.)
Kreischorleiter
Reiter-Korps Jan von Werth

Bauer Reiner Töller (Bauer Reiner)
Containerfirma
Reiter-Korps Jan von Werth

Jungfrau Fritz Voss (Jungfrau Friederike)
Karosseriebaufirma
Reiter-Korps Jan von Werth

Prinzen-Motto: Wir lieben Wein, Weib und Gesang und Euch Narren im Karneval.

Die Kölnische KG 1945 e.V. sollen zur Feier des 40. Jubiläums das Dreigestirn stellen. Aufgrund von Unstimmigkeiten innerhalb des designierten Trifoliums machen diese jedoch wieder einen Rückzug. Daraufhin nimmt das Reiterkorps Jan von Werth die Möglichkeit wahr, kurzfristig ein Dreigestirn zum 60. Geburtstag der Gesellschaft zu nominieren.


1986 --- Karneval der Rekorde

Prinz Hans Olberts (Prinz Hans II.)
Sanitärfirma
Große Mülheimer KG

Bauer Matthias Meyer (Bauer Matthias)
Schuhmacherbetrieb
Große Mülheimer KG

Jungfrau Hans Dieter Salchert (Jungfrau Hansi)
Inhaber der elterlichen Buch- und Offsetdruckerei
Große Mülheimer KG

Prinzen-Motto: Rächs un links vum Rhing mer Fastelovend fiere, domet sich kölsche Hätze besser kenne liere.

Helmut Lengert, die "Jungfrau Helmi" im närrischen Dreigestirn, muss ihr Amt an Hans-Dieter Salchert abgeben, nachdem es zu Handgreiflichkeiten mit einem Pressefotografen gekommen war.


1987 --- Ganz Kölle dräump un jede Jeck dräump anders

Prinz Hans-Carl Hagemann (Prinz Carl V.)
Rechtsanwalt
KG Alt Lindenthal

Bauer Wilfried Wolters (Bauer Wilfried)
Busunternehmer
KG Alt Lindenthal

Jungfrau Hans Dieter Maciejewski (Jungfrau Johanna)
Versicherungsdirektor
KG Alt Lindenthal

Prinzen-Motto: Träume vergehen, doch eins dat es klor, Fastelovend en Kölle fiere mer alle Johr.

Unter großer Beteiligung der Bevölkerung wird am 12. Juli der von Ferdi Leisten initiierte "Karl Berbuer-Brunnen" im Severinsviertel im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung an den Kölner Oberbürgermeister übergeben.


1988 15.02.1988 --- Kölle Alaaf, Colonia feiert Feste

Prinz Claus Dillenburger (Prinz Claus III.)
Dipl. Ingenieur, geschäftsführender Gesellschafter eines Klimaunternehmens

Prinzen-Garde

Bauer Knut Wörner (Bauer Knut)
Verlagskaufmann, Inhaber einer Werbeagentur

Prinzen-Garde

Jungfrau Karl Gottschalk (Jungrau Karla)  
Geschäftsführer eines Baumarkts
Prinzen-Garde

Prinzen-Motto: Freud ze han und Freud ze maache un vör allem vill ze laache, dozo han mir kölsche Junge uns em Dreijesteen jefunge.


1989 --- Wir machen Musik met vill Harmonie

Prinz Peter Valder (Prinz Peter VII.)
Industriekaufmann
Große Kölner KG

Bauer Franz Schmitz (Bauer Franz)
Industriekaufmann bei Tengelmann
Ehrengarde der Stadt Köln

Jungfrau Josef Beck (Jungfrau Josefa)
Klinikdirektor und Geschäftsf. des Bundes deutscher Hirngeschädigter
Fidele Zunft Brüder

Prinzen-Motto: Wir drei sind dabei und jeck wie nie mit viel Musik und Harmonie


1990 --- Hereinspaziert, hereinspaziert zur größten Schau der Welt

Prinz Hans-Jürgen Eschweiler (Prinz Hans-Jürgen I.)
selbständiger Unternehmensberater
1. Kleine KG Löstige Innenstädter

Bauer Franz-Josef Kurt (Bauer Franz-Josef)
Gleis- und Tiefbauunternehmer
1. Kleine KG Löstige Innenstädter

Jungfrau Walter Pottgießer (Jungfrau Wally)
Inhaber eines Reisebüros in Philadelphia, wo er auch lebt.
1. Kleine KG Löstige Innenstädter

Prinzen-Motto: Of Prinz, of Jungfrau oder Boor, drei Kölsche Junge sin mer nur. Mer lieben uns Stadt un halden jän ne kölsche Klaaf es lebe Colonia, dreimal Kölle Alaaf.

Die Jungfrau Wally (Walter Pottgießer) steht im Mittelpunkt des Interesses. 1959 nach Amerika ausgewandert, führt er in Philadelphia ein Reisebüro. Doch jedes Jahr ist er zum Karneval pünktlich in Köln.

Am Rosenmontag tobt ein solcher Sturm über Köln (Orkan „Wiebke“), daß alle Großfiguren und auch die Pferde aus dem Zug genommen werden müssen. Da der Zug erst mit großer Verspätung losgehen kann, fährt das Dreigestirn nahezu im Dunkeln durch die Stadt.

Der 8. November wird zum "Trauertag": Hans Süper "kündigt" seinem Partner Hans Zimmermann. Mit einer Abschiedstournee im kommenden Jahr will sich das Colonia-Duett nach 16 erfolgreichen Jahren verabschieden.


1991 --- Kinema Colonia

Prinz Heinz-Ludwig Busbach (Prinz Heinz-Ludwig I.)
Bäckermeister, Inhaber mehrerer Bäckereien
DKG Schäl Sick

Bauer Heinz-Peter Schnepf (Bauer Peter)
Industriekaufmann und Betriebswirt
DKG Schäl Sick

Jungfrau Dr. Dieter Maffei (Jungfrau Dietlinde)
Lungenfacharzt
DKG Schäl Sick

Prinzen-Motto: Of links vum Rhing, oder op d´r Schäl Sick, Fastelovend fiere all nette Lück

Wegen des Golfkrieges wird der Karneval ringsum abgesagt. Der Krieg am Golf führt zu harten Auseinandersetzungen über die Frage, ob man in solchen Zeiten Karneval feiern könne. In Köln entschließt man sich dazu, trotz massiver Drohungen Andersdenkender den Sitzungskarneval durchzuführen. Die Altstädter treffen sich Weiberfastnacht, wie gewohnt, auf dem Alter Markt, diesmal aber in Zivil, also ohne Uniform. Unterstützt von Bläck Fööss, Höhner, Paveier und 5000 Jecken wird ohne Verstärkeranlagen spontan gesungen und geschunkelt. Der Rosenmontagszug fällt allerdings aus. Es bilden sich daraufhin spontan mehrere kleine Züge, die friedlich durch die Stadt ziehen. Das Dreigestirn darf im darauf folgenden Jahr den Rosenmontagszug mitmachen, so daß 1992 zwei Dreigestirne im Zug mitfahren.


1992 --- Et kütt wie et kütt

Prinz Arnold Dircks   (Prinz Arnold I.)
Betriebswirt, Inhaber eines Herrenmodegeschäfts
Ehrengarde der Stadt Köln

Bauer Berthold Schneider   (Bauer Berthold)
Designer für Damen- und Herrenschuhe
Ehrengarde der Stadt Köln

Jungfrau Manfred Funken   (Jungfrau Manfrieda)
Betriebswirt, Betriebsleiter bei Telenorma
Ehrengarde der Stadt Köln

Prinzen-Motto: : Für Spaß un Freud sin mer jebore dem Fastelovend han mer uns erchwore, mer fiere jän met jedem Jeck, denn mer drei han et Hätz om rächte Fleck

Da das Dreigestirn der vergangenen Session keinen Straßenkarneval feiern konnte, darf es ab Weiberfastnacht mit dem neuen Dreigestirn gemeinsam den Straßenkarneval begehen und auch in vollem Ornat und auf einem Extrawagen am Kölner Rosenmontagszug teilnehmen. Fast wäre auch das danebengegangen: Wegen Überladung mit Wurfmaterial platzt ein Reifen. Doch mit einiger Verzögerung kann das Gefährt nach einer Teilentladung wieder flott gemacht werden und sich wieder in den Zug einreihen.

Der tragische Tod von Charly Niedieck am 1.November gibt den Ausschlag für die von Günter Eilemann getroffene Entscheidung, da nach ihm benannte Eilemann Trio aufzulösen. Die folgende Karnevals-Session wird nach 40 Bühnenjahren zum seriösen, aber auch fröhlichen Abschied von der Karnevalsbühne.


1993 --- Sinfonie in Doll

Prinz Wilfried Junggeburth (Prinz Wilfried I.)
Bankkaufmann und Finanzberater
Nippeser Bürgerwehr

Bauer Karl Petry (Bauer Karl)
Dipl. Kaufmann und Steuerberater
Nippeser Bürgerwehr

Jungfrau Artur Tybussek (Jungfrau Artura)
Rechtsanwalt
Nippeser Bürgerwehr

Prinzen-Motto: Löstije Leedcher un em Hätze Sunnesching, et Dreijesteen fiert met üch zesamme Fastelovend en Kölle am Rhing.

Die "Nippeser Bürgerwehr" stellt aus Anlass ihres 90jährigen Jubiläums das Dreigestirn. Auf der Prinzenproklamation fliegen Prinz Wilfried I., Bauer Karl und Jungfrau Arthura die Herzen der Besucher im Sturm zu, als der Prinz zur Gitarre greift und zusammen mit Bauer und Jungfrau ein Lied anstimmt, welches schon bald zum Schlager der Session wird: "Eimol Prinz zo sin, en Kölle am Rhing, en `nem Dreigesteen, voll Sonnesching!"


1994 --- Hokuspokus Kölsche Zauberei

Prinz Ralf Cremer (Prinz Ralf I.)
Heizungsbau- und Sanitärbetrieb
KG Alt Köllen

Bauer Reinhold Masson (Bauer Reinhold)
Elektroinstallationsbetrieb
KG Alt Köllen

Jungfrau Herwig Bartsch (Jungfrau Herwiga)
Inhaber eines Zahntechniklabors
KG Alt Köllen

Prinzen-Motto: Kölsch es et Hätz, Kölsch es d´r Senn, Fastelovend es en uns Drei dren.

Im November erleiden viele Kölner einen Schock: Thomas "Tommy" Engel, Frontmann der beliebten Kölner Band Bläck Fööss, trennt sich von der erfolgreichen Gruppe, der er 24 Jahre angehörte. In Kafie Biermann finden die Fööss schließlich "mehr als nur Ersatz".


1995 --- Colonia ruft die Narren aller Länder

Prinz Rolf Lautenbach (Prinz Rolf II.)
Diplom Ingenieur, Planungsbüro für Heizung, Lüftung.Sanitär
Kölnische KG

Bauer Udo Feldbusch  (Bauer Udo)
Bruder von Jungfrau 1971
Vermietung von Arbeitsbühnen
Kölnische KG

Jungfrau Theo Bischof (Jungfrau Theodora)
Sohn von Jungfrau 1954
Versicherungsmakler
Kölnische KG

Prinzen-Motto: Fruhsenn un Laache, dat kann mer liehre. Kutt noh Kölle met uns Drei Fastelovend fiere.


1996 --- Typisch Kölsch

Prinz Prinz Kurt Görgens (Prinz Kurt III.)
Geschäftsführer bei Matratzen-Concord
Blaue Funken

Bauer Ewald Kappes (Bauer Ewald)
Inhaber der Fa. Schilder-Express Kappes
Blaue Funken

Jungfrau Fro Kuckelkorn (Jungfrau Froni)
Bestattungsinstitut
Blaue Funken

Prinzen-Motto: Fastelovend en Kölle es Freude pur mem Prinz, d´r Jungfrau un dem Buur.


1997 --- Nix bliev wie et es, aber wir werden das Kind schon schaukeln

Jungfrau 1997

Prinz Thomas Brauckmann (Prinz Thomas I.)
Diplom Ingenieur in der elterlichen Bauunternehmung
Kölner Narren-Zunft

Bauer Werner Brauckmann (Bauer Werner)
Maurermeister im elterlichen Betrieb
Kölner Narren-Zunft

Jungfrau Georg Holl (Jungfrau Schorschi)
Schwager von Prinz und Bauer
Kaufmann im mütterlichen Geschäft "Bürobedarf Hänsel" im Centrum von Köln - am Neumark
Kölner Narren-Zunft

Prinzen-Motto: Mer sin närrisch, zünftig, jeck, dun kölsche Fastelovend fiere, Spaß un Freud wäde mer nit verliere.

"Nix bliev wie et es - doch wir werden das Kind schon schaukeln" lautet das Rosenmontagszug-Motto.

Ein "Familienclan" stellt das Kölner Dreigestirn: Prinz Thomas (Brauckmann) und Bauer Werner (Brauckmann) sind Brüder und deren Schwager Georg Holl zieht als Jungfrau Schorschi durch den kölschen Fasteleer. Die Kölner Jungfrau "Schorschi" geht in die Analen ein: Gut 500 Auftritte absolviert der ehemalige Eishockey-Spieler auf Inlinern.


1998 --- Fastelovend und Dom im Jubiläumsfieber

Prinz Konstantin Brovot (Prinz Konstantin I.)
Sohn von Prinz 1969
Inhaber der Fa. Köln-Miet (Verleih von Porzellan und Geschirr)
Rote Funken

Bauer Roland Pilot (Bauer Roland)
Inhaber der Fa. Pilot Garten- und Landschaftsbau
Rote Funken

Jungfrau Hans-Willy Fahnenbruck (Jungfrau Hanny)
Inhaber der Fa. Reißwolf (Papierverwertung)
Rote Funken

Prinzen-Motto: Janz Kölle deit jitz jubileere, met uns Drei Fastelovend fiere.

Das "Festkomitee des Kölner Karnevals von 1823 e.V." feiert sein 175jähriges Jubiläum. Im Kölnischen Stadtmuseum wird in einer Ausstellung der Werdegang des Komitees dargestellt.

Der Sternmarsch am Karnevalsfreitag feiert seine Premiere.


1999 15.02.1999 --- 999 Jahre – Das waren Zeiten

Prinz Kurt Richter (Prinz Kurt IV.)
Inhaber der Spedition Kurt Richter GmbH
KG Uhu

Bauer Hans-Jürgen Köber (Bauer Jürgen)
Technischer Berater einer Werkzeugfirma
KG Uhu

Jungfrau Klaus Fischer
Friseurmeister, Inhaber eines Friseursalons
KG Uhu

Prinzen-Motto: Mer juhze un mer laache un klimmen op de Stöhl. mer fiere Fastelovend, dat es e doll Jeföhl.

Eigentlich sollen drei Mitglieder des Reiterkorps Jan von Werth in diesem Jahr das Dreigestirn stellen. Vorgesehen waren Günter Clotten als Prinz, Rüdiger Becker als Bauer und Heinz Wittemann als Jungfrau. Kurz nach Bekanntgabe des designierten Dreigestirns 1999 werden Vorwürfe gegen Clotten öffentlich, die ihn als Betrüger darstellen. Er tritt daraufhin zurück. Einige Tage später ziehen auch seine beiden Mitstreiter aus Solidarität ihre Kandidatur zurück. Das Festkomitee hat nun eine Woche vor dem 11.11. kein Dreigestirn. Am 09.11. können dann drei Kandidaten aus der KG UHU Köln-Dellbrück als neues Dreigestirn 1999 präsentiert werden. Tragisch: Die Vorwürfe gegen Clotten stellen sich einige Monate später als falsch heraus.

Die 1949 gegründete "Kajuja" (Bund der deutschen katholischen Jugend in der Stadt Köln), aus der viele der heute namhaften Karnevalisten hervorgegangen sind, feiert ihr 50jähriges Jubiläum.


2000 --- Kölle loß jon, ins neue Jahrtausend

Prinz Ralf Günther (Prinz Ralf II.)
Vertriebsleiter bei Siemens
KG Treuer Husar

Bauer Karsten Schnöring (Bauer Karsten)
Betriebswirt bei Spontex
KG Treuer Husar

Jungfrau Peter Hansmann (Jungfrau Petra)
Inhaber einer Speditionsfirma
KG Treuer Husar

Prinzen-Motto: 2000 Johr fiere mer en Kölle, op der Treue Husar dun mer zälle, met üch Jecke vun Hätze laache. Loß mer zesamme vill Freud uns maache.

"Kölle loß jon, ins neue Jahrtausend" heißt das zeitgemäße Rosenmontagszugmotto. Nach fast 30 Jahren ändert der Rosenmontagszug seine Richtung. Endete er bislang im Severinsviertel, nimmt er dort am 6. März um 11.00 Uhr seinen Anfang.


2001 --- Köln kann sich mit allen messen

Prinz Franz Buchholz (Prinz Franz VIII.)
Inhaber einer Fa. für Gebäudesystemtechnik
Altstädter Köln

Bauer Walter Engelmann (Bauer Walter)
Bestattungsinstitut
Altstädter Köln

Jungfrau Hans Kölschbach (Jungfrau Hansi)
Wirtschaftsprüfer
Altstädter Köln

Prinzen-Motto: Met all üch jecke ston mer he, voll Fruhsenn, Freud un vill Juchee unger Krune un Flamme en Fründschaff zesamme.


2002 --- Janz Kölle es e Poppespill

Prinz Michael Pohl (Prinz Michael)
Installateurmeister im väterlichen Betrieb
Müllemer Junge

Bauer Norbert Hasbach (Bauer Norbert)
Sachverständiger bei Gerling
Müllemer Junge

Jungfrau Markus Pohl (Jungfrau Marika)
Sparkassenbetriebswirt
Müllemer Junge

Prinzen-Motto: Mer sin drei kölsche Fetze, han d´r Fastelovend em Hätze. Bei uns weed jedanz, jelaach un jesunge wie bei de Müllemer Junge.

Im diesem Jahr überschattet der Tod eines "Wagenengels" die Freude am Rosenmontagszug. Als Wagenengel werden die Helfer bezeichnet, die neben den Festwagen hergehen und darauf achten, dass keine Zuschauer oder Kinder unter die Wagen geraten. Die junge Frau wird von einem tonnenschweren Festwagen überrollt , als sie versuchte, die Lücke vor der ersten Achse in einer Kurve zu sichern. Eine Plakette am Gebäude der Artothek Köln erinnert heute an den tragischen Unfall.


2003 --- Klaaf und Tratsch op kölsche Art

Prinz Dietmar Broicher (Prinz Dietmar I.)
Inhaber der Recycling Firma Broicher
Nippeser Bürgerwehr

Bauer Manfred Bergfelder (Bauer Manfred)
Versicherungsmakler
Nippeser Bürgerwehr

Jungfrau Dr. Markus Beckers (Jungfrau Mareike)
Zahnarzt
Nippeser Bürgerwehr

Prinzen-Motto: Vun Nippes bes zom Aldermaat do weed och hück noch Kölsch jeschwaat. Met janzem Hätze sin meer Drei bei jedem Klaaf un Tratsch dobei.


2004 --- Laach doch ens, et weed widder wäde

Prinz Wolfgang Heckner (Prinz Wolfgang I.)
Inhaber eines Metallbetriebs
Prinzen-Garde

Bauer Peter-Josef Wolf (Bauer Peter)
Leitender Angestellter in der elterlichen Immobiliengruppe
Prinzen-Garde

Jungfrau Bernd Schröder (Jungfrau Berta)
Leiter der Fahrbereitschaft der Deutschen Post
Prinzen-Garde

Prinzen-Motto: Uns Vatterstadt es Kölle, op all Jecke dun mer zälle. Bei Spaß un Freud un jecke Saache met üch vun Hätze laache.


2005 --- Kölle un die Pänz us aller Welt

Prinz Walter-Ferdinand Passmann (Prinz Walter II.)
Manager bei der STEAG Entsorgungs-GmbH
Kölnische KG 1945 e.V.

Bauer Uli Döres (Bauer Uli)
Döres AG
Kölnische KG 1945 e.V.

Jungfrau Claus Frohn (Jungfrau Claudia)
Unternehmensberater
Kölnische KG 1945 e.V.

Prinzen-Motto: Mer Drei met üch för Kölle

Das Kölner Karnevalsmuseum wird feierlich eröffnet. Stolz ist man im Festkomitee und das zu Recht. Köln die Welthauptstadt des Karnevals hat ab Juni das größte Karnevalsmuseum in dieser Republik.


2006 --- E Fastelovendsfoßballspill

Prinz Franz-Josef Hermann (Prinz Josef VII.)
Leiter der Verkaufsförderung im Verkaufsgebiet Rheinland der Coca Cola GmbH
Prinzen-Garde

Bauer Rüdiger Höffken (Bauer Rüdiger)
RH Alurad Höffken GmbH, Attendorn; ARTEC Autoteile GmbH, Herborn und Ladenburger Aluguss GmbH, Ladenburg
Prinzen-Garde

Heinz-Josef ("Jupp") Breuer (Jungfrau Josi)
Hobart GmbH, Hersteller von gewerblichen Großküchengeräten für Gastronomie, Krankenhäuser und Altenheime
Prinzen-Garde

Prinzen-Motto: Drei Hätze schlage för Kölle am Rhing, Wo mer sin, is jede Dach Sunnesching. Met üch dunn mer jän verzälle, Denn mer dunn et jo all nor för Kölle!


2007 --- Mir all sin Kölle!

Prinz Josef Beumling (Jacky I.)
Hochschullehrer an der Fachhochschule in Köln
Kölsche Funke rut-wiess von 1823 e.V.

Bauer Walter Hüsch (Bauer Walter)
Geschäftsführer der Walter Hüsch Heizung und Sanitärgesellschaft mbH sowie der Hüsch und Baumann GbR Bauaustrocknung.
Kölsche Funke rut-wiess von 1823 e.V.

Jungfrau Jörg Anton Kaltwasser (Antonia)
Er betreibt das Unternehmen Jörg Kaltwasser Elektrotechnik.Kölsche Funke rut-wiess von 1823 e.V.
Kölsche Funke rut-wiess von 1823 e.V.

Prinzen-Motto: Kölle uns Welt weed op d'r Kopp jestellt

Kardinal Meisner feiert zum ersten Mal vor der Proklamation mit dem Dreigestirn, der Standartengruppe und sämtlichen Präsidenten ein Hochamt im Kölner Dom.


2008 --- Jeschenke för Kölle - uns Kulturkamelle!

Prinz Rainer Herschel (Rainer I.)
Cargolux International Airlines
KG Seiner Tollität Luftflotte

Bauer Harald Kloiber (Bauer Harald)
Einkäufer bei NetCologne
KG Seiner Tollität Luftflotte

Jungfrau Thomas A. Heinen (Jungfrau Albertina)
Drei-Punkt Berufsbekleidung GmbH
KG Seiner Tollität Luftflotte

Prinzen-Motto:Wir heben ab met üch för Kölle un besöke uns Kulturkamelle.


2009 --- Unser Fastelovend - himmlisch jeck

Prinz Hans-Georg Haumann (Hans-Georg I.)
Gebietsverkaufleiter Gastronomie.
EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V.

Bauer Bernd Tschirschnitz (Bauer Bernd)
EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V.

Jungfrau Hajo Jennes (Jungfrau Johanna)
Elektro-Meister
EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V.

Prinzen-Motto: Ov om Pääd oder en der Weetschaft op der Eck meer Drei fiere met üch himmlisch jeck


2010 --- In Kölle jebützt

Prinz Markus Zehnpfennig (Prinz Markus)
Gastronom
Grosse Braunsfelder KG

Bauer Hubert Hornung (Bauer Hubert)
Ingenieur
Grosse Braunsfelder KG

Jungfrau Wolfgang Fritsch (Jungfrau Martina)
Geschäftsbereichsleiter der Internationalen MBS Logistics Gruppe
Grosse Braunsfelder KG

Prinzen-Motto: En Braunsfeld ha'mer uns jefunge, dunnbütze un fiere, meer drei kölsche Junge!

Der Rosenmontagszug kann aufgrund des Einsturzes des Kölner Stadtarchivs nicht die gewohnte Strecke über den Waidmarkt gehen und wurde daher über die Löwengasse, Follerstraße, Matthiasstraße und Mühlenbach umgeleitet.


2011 --- Köln hat was zu beaten

Prinz Frank Frank Steffens(Prinz Frank I.)
Vertriebstrainer in der Personalentwicklung
Bürgergarde "blau-gold"

Bauer Günter Flüch (Bauer Günter)
Steuerberater
Bürgergarde "blau-gold"

Jungfrau Hans René Sion (Jungfrau Reni)
Geschäftsführer Brauhaus Hans Sion in Köln
Bürgergarde "blau-gold"

Prinzen-Motto: Ov Beat, Kölsche Leedcher oder Pop mer Drei vun “blau-gold” fiere met üch nonstop


2012 --- Jedem Jeck sing Pappnas

Prinz Marcus Gottschalk (Marcus II.)
Bayer MaterialScience AG
Prinzen-Garde

Bauer Thorsten U. Schmidt (Bauer Thorsten)
Gesellschafter und Geschäftsführer der DELTAX Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft mbH
Prinzen-Garde

Jungfrau Dr. Oliver von Rosenberg (Jungfrau Olivia)
Rechtsanwalt
Prinzen-Garde

Prinzen-Motto: Fastelovend en Kölle es eifach doll de Junge un Mädcher sin wundervoll. Dröm feere mer aan einem Stöck, meer Drei met all dä nette Lück!

Erstmals im Kölner Karneval geht ein Prinz ganz offen mit seiner Homosexualität um.


2013 --- Fastelovend em Blot - he un am Zuckerhot

Prinz Ralf Görres (Ralf III.)
Bankangestellter
Alte Kölner KG "Schnüsse Tring" 1901 e.V.

Bauer Dirk Königs (Bauer Dirk)
RTL Television GmbH, Personalservices in Personalabteilung der Mediengruppe RTL Deutschland GmbH
Alte Kölner KG "Schnüsse Tring" 1901 e.V.

Jungfrau Axel Busse (Jungfrau Katharina)
Leiter des Teams Pensions Adminstrative Services sowie Qualitätsmanagementbeauftragter für das Thema „Pensions-Consulting“ bei der Bayer Business Services GmbH
Alte Kölner KG "Schnüsse Tring" 1901 e.V.

Prinzen-Motto: Von Köln bis Rio, mir drei sin euer Trio.


2014 --- Zokunf - Mer spingkse wat kütt

Prinz Björn Griesemann (Björn I.)
Fabrikant für Chemieanlagen im Familienbetrieb
Blaue Funken

Bauer Professor Dr. Michael Bernecker(Bauer Dirk)
Professor für Marketing und Betriebswirtschaftslehre (der erste Professor in einem Dreigestirn!)
Blaue Funken

Jens Hermes (Jungfrau Hermina)
Marketing-Direktor bei Japan Tabacco International
Blaue Funken

Prinzen-Motto: Jeder ess em Fastelovend ne Held. Wenn mer zesamme feere un laache, ömärme mer Kölsche de janze Welt.

Nach 18 Jahren stellen die Blaue Funken endlich wieder das Dreigestirn. Bei den Getränken hat der Prinz allerdings keinen guten Geschmack. Statt ein deftiges Kölsch ist er Weinliebhaber mit einer umfangreichen Weinsammlung. Nun denn: Die Kölner werden es ihm verzeihen. Denn ansonsten ist er ganz "kölsche Jung" mit FC-Dauerkarte und Herz für die Stadt und ihre Bürger.


2015 --- Social jeck – kunterbunt vernetzt

 

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<<< Hier finden Sie Informationen zum Karneval >>>


Das Thema dieser Seite ist die Chronik des Kölner Karnevals


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